Hippies und Höhlen waren gemeint, sprach man Ende der Sechziger Jahre von verschlafenen Fischernest Matala im Süden Kretas. Nachdem Zeus Europa entführt hatte und hier an Land ging, passierte lange nichts – einige tausend Jahre später kamen Freaks aus aller Welt an diesen Strand. Sie entdeckten die aus der Jungsteinzeit stammenden Höhlen als neues “Zuhause”. Cat Stevens schrieb hier Teile seines Albums “Tea for the Tillerman”, sang mit Jannis Joplin. Matala wurde zum Treffpunkt für “Hippies” und “Aussteiger”.

Heute sind die Höhlen durch Zäune abgesichert und der Zutritt nur noch tagsüber erlaubt. Auch wenn im Hinterland der kleinen Bucht mittlerweile einiges an touristischer Infrastruktur entstanden ist: Lohnenswert ist ein Besuch in Matala allemal!

Besonders außerhalb der Saison oder am späten Nachmittag, denn mit der Abfahrt der Busse voller Tagestouristen aus dem Norden kehrt etwas von dem Flair zurück, das heute vielleicht noch im knapp 4 km entfernten Pitsidia zu finden ist.