Für manch einen die Metropole der Insel, für andere einfach der vielleicht hässlichste Ort ganz Griechenlands.

So extrem gehen die Meinungen zur größten Stadt auf Kreta auseinander, aber eigentlich schließt das eine ja das andere nicht aus.

Rings um die relativ kleine und sehenswerte Altstadt ist ein “Moloch” entstanden, der auf der gesamten Insel seinesgleichen sucht.

Wahrlich nichts für Liebhaber typisch kretischer Urlaubsidylle, sondern weitestgehend eine reine Betonorgie …

Die “Bauwut” vergangener Jahre, Jahrzehnte, ja gar Jahrhunderte und das nahezu völlige Fehlen städtebaulicher Konzepte hat verschiedenste Gründe:

Da gab es zunächst nach der Befreiung von der Türkenherrschaft den großen “Rundumschlag”, als so ziemlich alles, was an die verhassten Besatzer erinnerte, dem Erdboden gleich gemacht wurde.

Außerdem hinterließen natürlich auchdeutsche und alliierte Bomben nach dem 2. Weltkrieg ihre deutlichen Spuren im Stadtgebiet.